Liebe Freunde,
Unsere Pilgerreise hat uns an den Ufern der grossen Seeen, Lake Huron, Lake Michigan und Lake Superior. Sie haben uns tief beeindruckt, und sie sind eine massenhafte Ansammlung von Suesswasser. Auf dem Weg nach Mackinac Island, in Lake Huron hatten wir eine schoene Begegnung. Es war schon Abend, und wir suchten nach einem Zelt Platz, sahen jedoch lange keinen Menschen. Dann kam ein Mann zu der Strasse, um seine Post zu holen, und winkte uns zu. Wir hielten an, fuhrten ein kleines Gespraech, und er lud uns ein, in seinem Garten zu zelten. Er arbeitet fuer die Bundesstaat Parks in der Umgebung, und fahrt oft nach Mackinac Island, das zum groessten Teil Park ist. Wir trafen seine wunderbare Familie, und er gab uns Karten fuer die Faehre nach dem Insel. Da kein motoriziertes Verkehr auf dem Insel erlaubt ist waren wir wie zu Hause unter den vielen Fahrraeder und wenigen Pferdekutschen. Als Gaeste der katholischen Kirche, die vielen Angestellten bedient, haben wir vielen Menschen kennengelernt. Wir sangen bei einer Philipino Messe und waren empfangen wie Familie bei der Mahlzeit nachher. Wir haben auch geholten bei einer kostenlosen Mahlzeit fuer alle Angestellten und trafen da hauptsaechlich junge Leute aus der ganzen Welt.
Die Faehre brachte uns nach St. Ignace und wir radelten der Lake Michigan Strand entlang. Dann fuehren wir nach Lake Superior, das wir in Duluth verliessen. Es ist eine maechtige und praechtige See, entsprechend benannt.
Nach Duluth, noch im Osten von Minnesota trafen wir vielen Menschen finnischer Abstammung. Ein besonderer Mann lud uns ein, neben dem See auf seinem Hof zu zelten. Er ist Edelstein Haendler--die Fuehrung durch sein Lager war wie in einem Museum, schoen und bezaubernd. Unsere Gastgeber, die Landschaft und das Wetter gaben uns das Gefuhl, dass wir wieder mal in Finnland waren.
Der Mississippi River begegneten wir in der Hafenstadt von Grand Forks--grade rechtzeitig fuer Unabhaengigkeitstag (4. Juli). Ein orthodoxer Priester und seine Frau luden uns ein, und haben uns zu den alten Eisen Bergwerke und die Siedlungen bei Hibbing und Chisolm, Minnesota. Da liegt die grosste (offene) Eisengruebe der Welt. Die Eisen Industrie brachte Menschen aus vielen Laender dort zusammen: vor allem aus Skandinavien und Ost Europa.
Auf die Indianer Reservate haben wir etliche Begegnungen mit einheimische Amerikaner. Man fuehlt ihre Liebe fuer und Verbundenheit mit der Natur. Wir haben auch einige der in den USA seltene Fahrrad Wege auf einem Reserat mal genossen. Allerdings trafen wir auch Leute die es mehr oder weniger schwer hatten. Manche haben sich hoherer Bildung oder soziale Taetigkeit gewidmet. Doch anderen waren im Netz von Alkohol, Drogen und Familiengewalt gefangen...oder tief verstrickt in und abhaengig von der Burokratie des Sozialamts.
Bald waren wir bei Lake Itasca und die Quelle des Mississippi Flusses. Der Ursprung des grossten Flusses in den USA war dem amerikanischen Entdecker Schoolcraft gezeigt von einem indianer Haueptling. Er nannte es den "wahren Kopf" des Mississippis--d.h. "verITAS CAput" auf Latein. Daraus entsteht ITASCA. Wir zelteten im Wald dort. Mitten in der Nacht haben uns drei Waschbaeren eine Tuete Kekse geklaut, unverschaemt direkt aus dem Vorzelt.
Am Tag nach der Abreise von Itasca wehte der Westwind stark. Und staerker. Und staerker noch in den kommenden Tagen. Manchmal radelten wir mit nur etwa 7 km/s, oder schoben einfach. Der nicht aufhoerende Wind und die langsamen Geschwindigkeiten brachten auch seelische Pruefungen mit sich: man wird gefoerdert positiv zu bleiben und im Gebet zu bleiben. Interessanter Weise hatten wir auch gerade in dieser Zeit tiefe und erholsame Begegnungen. Einmal, in einem oeden Gegend in der Prarie, ohne Baum oder Busch musste Alexandra auf die Toilette. Etwas entfernt von einem Dorf sahen wir einen Radio Sender, und sie ging herein um das WC zu benutzen. Nach kurzer Zeit hatten wir zwei Interviews gegeben und zwei Lieder gesungen: auf einem Country Music Welle, und auf einer christlichen Welle. Spaeter begegneten wir etliche Leute die us gehoert hatten. Wir sangen in kleineren Altenheime zu sehr offene Zuhoerer...Bewohner und Mitarbeiter. Ein weiteres Hohepunkt war ein spontanes Konzert in dem Dairy Queen (Eis Diele) in Menton, Minnesotta. Die lieben Inhaber sind Eltern der Direktorin von ein von den Altenheime die wir besucht haben. Zu der Dankbarkeit von Mitarbeiter und Gaeste kamen auch ein "ice cream sundae" und ein "chocolate malted"!
Unser letzter Station in Minnesota war bei einer "Covenant Church" Kirche wo wir bei der Kirchenkaffee erzaehlt und gesungen haben. Wir haben spaeter erfahren, dass der Predigt von dem Tag, die allgemeine Thema dieser Gemeinde zu dieser Zeit und unserer Botschaft sehr nah zueinander passten. Es war eine gesegnete und wunderbare Stunde. Ein Kirchenmitglied arrangierte ein Konzert fuer uns in einem katholischen Altenheim. Nachher brachte er uns mitsamt den Raedern in seinem Lkw nach North Dakota...und sparte uns dabei viel Wind und Muehe.
Es waere nicht moeglich ueber allen lieben und grosszuegigen Menschen zu schreiben die uns auf dem Wege begegneten, halfen und segneten. Doch sie sind in unseren Herzen und unsere Gebete. Hier in North Dakota, der Wind weht noch stark. Doch wichtiger noch...die Leute sind noch stark in ihrer Freundlichkeit und Hilfbereitschaft.
Wir gruessen allen mit Liebe und Dank die uns auf so manigfaltiger Art unterstuetzen.
Alexandra und William
14 Juli, 2009
Am Tag nach der Abreise von Itasca wehte der Westwind stark. Und staerker. Und staerker noch in den kommenden Tagen. Manchmal radelten wir mit nur etwa 7 km/s, oder schoben einfach. Der nicht aufhoerende Wind und die langsamen Geschwindigkeiten brachten auch seelische Pruefungen mit sich: man wird gefoerdert positiv zu bleiben und im Gebet zu bleiben. Interessanter Weise hatten wir auch gerade in dieser Zeit tiefe und erholsame Begegnungen. Einmal, in einem oeden Gegend in der Prarie, ohne Baum oder Busch musste Alexandra auf die Toilette. Etwas entfernt von einem Dorf sahen wir einen Radio Sender, und sie ging herein um das WC zu benutzen. Nach kurzer Zeit hatten wir zwei Interviews gegeben und zwei Lieder gesungen: auf einem Country Music Welle, und auf einer christlichen Welle. Spaeter begegneten wir etliche Leute die us gehoert hatten. Wir sangen in kleineren Altenheime zu sehr offene Zuhoerer...Bewohner und Mitarbeiter. Ein weiteres Hohepunkt war ein spontanes Konzert in dem Dairy Queen (Eis Diele) in Menton, Minnesotta. Die lieben Inhaber sind Eltern der Direktorin von ein von den Altenheime die wir besucht haben. Zu der Dankbarkeit von Mitarbeiter und Gaeste kamen auch ein "ice cream sundae" und ein "chocolate malted"!
Unser letzter Station in Minnesota war bei einer "Covenant Church" Kirche wo wir bei der Kirchenkaffee erzaehlt und gesungen haben. Wir haben spaeter erfahren, dass der Predigt von dem Tag, die allgemeine Thema dieser Gemeinde zu dieser Zeit und unserer Botschaft sehr nah zueinander passten. Es war eine gesegnete und wunderbare Stunde. Ein Kirchenmitglied arrangierte ein Konzert fuer uns in einem katholischen Altenheim. Nachher brachte er uns mitsamt den Raedern in seinem Lkw nach North Dakota...und sparte uns dabei viel Wind und Muehe.
Es waere nicht moeglich ueber allen lieben und grosszuegigen Menschen zu schreiben die uns auf dem Wege begegneten, halfen und segneten. Doch sie sind in unseren Herzen und unsere Gebete. Hier in North Dakota, der Wind weht noch stark. Doch wichtiger noch...die Leute sind noch stark in ihrer Freundlichkeit und Hilfbereitschaft.
Wir gruessen allen mit Liebe und Dank die uns auf so manigfaltiger Art unterstuetzen.
Alexandra und William
14 Juli, 2009